Von Katzenhilfe Neuwied e.V., letzte Aktualisierung am 16.12.2018 um 10:00h

Fenja

Fenja
Fenja - © Copyright: Doris Litz

Als Fenja im Wiedtal aufgeriffen wurde, da hatte sie ganz offensichtlich schlimme Zeiten hinter sich, denn die etwa 17 (!) Jahre alte Katzenseniorin war nicht nur misstrauisch und völlig verängstigt, sondern auch todkrank. Nachdem unsere Tierärzte sie untersucht hatten, glaubte wohl kaum jemand daran, dass wir die bis auf die Knochen abgemagerte, betagte Tigerin retten könnten.

Denn neben ihrem desolaten Gebiss kämpfte Fenja auch noch mit einem Tumor an ihrem oberen Gaumen. Beides sorgte dafür, dass sie nur unter großen Schmerzen fressen konnte – und es deshalb vorzog, nur das Nötigste zu sich zu nehmen.

Trotzdem entschlossen wir uns, ihre Zähne sanieren und den Tumor entfernen zu lassen. Letzterer stellte sich zum Glück als gutartig heraus und Fenja konnte sich auf einer Pflegestelle von ihren Leiden erholen.

Während die Wunden in ihrem Mund gut verheilten, brauchten die auf ihrer Seele sehr viel länger. Viele Wochen verkroch sie sich in einem Zimmer und ließ kaum jemanden an sich heran. Anfassen oder gar auf den Arm nehmen waren absolut tabu!

Doch langsam fasste sie Vertrauen zu ihrem Pflegefrauchen und sogar zu deren Besuchern. Mittlerweile liebt die alte Katzendame die Gesellschaft ihrer Menschen und deren Streicheleinheiten. Sogar auf ihre Tabletten freut sie sich jeden Tag, denn die werden in frischem Quark serviert – und den liebt Fenja! Keine Frage: Heute genießt Fenja ihr Leben – und für die Menschen, die sie einst ganz anders kennengelernt haben, ist das die schönste Belohnung.

Nähere Informationen: 0157 – 52 68 76 61.

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