Von Katzenhilfe Neuwied e.V., letzte Aktualisierung am 27.02.2021 um 23:31h

Angsthase Spyro liebt Schmusebär Yako - und umgekehrt

Yako
Yako - © Copyright: Doris Litz

Hin und wieder ist der Aufenthalt in einer unserer Pflegestellen für unsere Schützlinge schicksalhaft: Sie finden in unserer Obhut nicht nur tolle neue Menschen, sondern auch ihre große „Katzenliebe“ – und zwar über Altersschranken, Rasse- und Geschlechterbarrieren hinweg. In dieser Hinsicht sind wir multikulti- durchgegendert. Wir freuen uns über diese innigen Gemeinschaften und sorgen bei ausreichend ernsthaften und anhaltenden Gefühlen dafür, dass die Verliebten die Chance auf ein lebenslanges gemeinsames Glück bekommen und gemeinsam in ein neues Zuhause umziehen dürfen.

Spyro
Spyro - © Copyright: Doris Litz

Jüngstes Beispiel für eine solch innige Beziehung sind die Kater Spyro und Yako. Beide zwei Jahre alt, aber mit vollkommen unterschiedlichem „sozialen Hintergrund“. So kam der schwarz-weiße Spyro bereits vor Monaten als Wildling zu uns, und seine Scheu vor Menschen ist noch immer ziemlich groß.

Der ebenfalls zwei Jahre alte, überaus zierliche Yako dagegen hatte ein liebevolles Zuhause, bevor er mit seinem Bruder Yato zu uns kam. Zunächst waren die beiden Katzenjungs völlig durcheinander. Doch im Gegensatz zu Yato legte Yako seine Bedenken schnell ab und entpuppte sich als sanfter Schmusebär, der sich liebend gern das Bäuchlein streicheln lässt und ruhigen Menschen mit Wucht sein Köpfchen ins Gesicht reibt.

Yako und Spyro
Yako und Spyro - © Copyright: Doris Litz

So freundlich Yako mit Menschen ist, denen er vertraut - noch lieber mag er seinen neuen Zimmergenossen Spyro. Da wird im Vorbeigehen geschmust und im gemeinsamen Körbchen gekuschelt, am Öhrchen des anderen geknabbert und hingebungsvoll das Fell des anderen geputzt. Getrennt sind die beiden meist nur dann, wenn Yako zur Abwechslung mal ein bisschen mit Zweibeinern schmusen möchte und Spyro sich dieses Schauspiel lieber aus sicherer Entfernung anschaut. Allerdings zieht der kleine Angsthase sich längst nicht mehr so sehr zurück wie früher. Die ersten Menschen konnten ihn sogar schon anfassen – gut, als er es merkte, gab er Fersengeld.

Yako
Yako - © Copyright: Doris Litz

Trotzdem sind wir sicher, dass Spyro sich den gelasseneren Umgang mit Menschen von seinem neuen Freund abgeschaut hat, und gemeinsam mit ihm wird er sich immer weiter öffnen. Vorausgesetzt, die beiden finden ruhige und geduldige Leute, die nichts erzwingen wollen und sich vorläufig damit zufriedengeben, dass einer ihrer Katzenjungs erst mal auf Tauchstation geht. Das ist jedoch nicht allzu schlimm, denn der andere bringt so viel Liebe und Sanftheit mit, dass er sowohl seine neuen Menschen als auch seinen geliebte Katzenkumpel glücklich machen kann.

Im neuen Zuhause der beiden sollte es auf keinen Fall hektisch zugehen, (kleine) Kinder sind nichts für Spyro und Yako. Nach einer Eingewöhnungszeit brauchen die Kater sicheren Auslauf.

Nähere Informationen: 0157 – 52 68 76 61.

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