Von Katzenhilfe Neuwied e.V., letzte Aktualisierung am 15.04.2020 um 17:35h

Für Willy und Jonny ist die Welt ein Abenteuerspielplatz

Willy und Jonny
Willy und Jonny - © Copyright: Doris Litz

Als Jonny und Willy mit ihrer Schwester Joy zu uns kamen, waren sie sehr, sehr wild – und sehr, sehr krank. Ein typisches Beispiel dafür, was es bedeutet, wenn kleine Katzen auf sich allein gestellt in freier Wildbahn um ihr Leben kämpfen müssen.

Jonny
Jonny - © Copyright: Doris Litz

Dass die bildhübschen Katzenkinder es entgegen jeder tierärztlichen Prognose geschafft haben, verdanken sie ihrem eigenen Lebenswillen und der Hartnäckigkeit ihrer menschlichen Pflegemama Jenny. Gemeinsam haben sie gekämpft und gewonnen – im Gegensatz zu manch anderen Katzenkindern, die wir im letzten Sommer verloren haben.

Mittlerweile sind die beiden weißen Kater mit den silbergrauen Streifen fast ein Jahr alt und warten im Gegensatz zu ihrer Schwester noch immer auf ein Zuhause. Dabei geht es ihnen wieder richtig gut und wie es sich für Jungs in ihrem Alter gehört, sind Jonny und Willy echte Rabauken mit schier unerschöpflichen Energiereserven. Von ihrer anfänglichen Scheu gegenüber Menschen ist dank Pflegemama nicht das Geringste übriggeblieben. Im Gegenteil, die munteren Jungs entern auf der Stelle jeden Zweibeiner, der in ihr Zimmer kommt. Denn für sie steht fest: Als Mittelpunkt des Universums stehen ihnen Aufmerksamkeit und Liebesbekundungen ohnehin ganz alleine zu.

Willy
Willy - © Copyright: Doris Litz

Der Wandel von fauchenden Wildlingen zu charmanten Kampfschmusern hat allerdings seinen Preis. Denn Artgenossen gegenüber legen die beiden rabiaten Schönlinge nicht den geringsten Anstand an den Tag. Wer auch mal gestreichelt werden will, bekommt eins mit der Pfote verpasst oder wird ganz einfach umgerannt. Das geht zu zweit wirklich prima. Und Langeweile kommt auch nicht auf, wenn man sich permanent mit den weniger abenteuerlustigen Mitbewohnern anlegt.

In Jonnys und Willys neuem Zuhause sollten deshalb keine anderen Katzen leben, denn für die wäre die Lebensfreude von Stund´ an deutlich eingeschränkt. Allerdings sollten die beiden zusammenbleiben, da sie ja nicht so leicht neue (vierbeinige) Freunde finden würden. Gegen robuste und unempfindliche Kinder ab etwa zehn Jahren hätten die beiden als Spielgefährten aber nichts einzuwenden.

In jedem Fall wollen die wilden Jungs nach einer Eingewöhnungsphase die Welt außerhalb des Hauses erkunden dürfen. Allerdings sollte ihr Revier in keinem Fall in der Nähe einer stärker befahrenen Straße sein, denn Willy und Jonny sind viel zu aufgedreht und von sich überzeugt, um besonders vorsichtig zu sein.

Nähere Informationen: 0157 – 52 68 76 61.

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