Von Katzenhilfe Neuwied e.V., letzte Aktualisierung am 22.11.2022 um 22:01h

Lexie und Kim kann man nur beinahe verwechseln

Lexie
Lexie - © Copyright: Doris Litz

Lexie und Kim sind zwei wunderschöne Katzenjungs von etwa fünf Monaten, die sich unglaublich ähnlich sehen würden, wenn die Natur nicht ein Einsehen gehabt und Lexie einen dunklen Punkt auf die Nase gemalt hätte. Und ein Ringelschwänzchen hat er im Gegensatz zu seinem Bruder auch noch.

Kim
Kim - © Copyright: Doris Litz

Als die beiden mit ihrem (bereits vermittelten) Bruder Conny vor einigen Wochen bei uns ankamen, waren sie typische verwilderte Katzenkinder, die in ihren ersten Lebenswochen keinen oder viel zu wenig Kontakt zu Menschen hatten. Wie immer in solchen Biografien waren die drei Winzlinge wenig begeistert von ihrer neuen Situation und zeigten uns Menschen dies mit unverkennbarer Skepsis und viel Gefauche.

Nachdem wir uns beinahe schon darauf eingestellt hatten, dass uns das bildhübsche, aber eben auch sehr unzugängliche Trio womöglich Monate oder gar Jahre erhalten bleiben würde, gab´s eine faustdicke Überraschung: Innerhalb einer Woche änderten die hübschen Geschwister ihre Meinung und ihr Verhalten auf beinahe wundersame Weise.

Lexie
Lexie - © Copyright: Doris Litz

Plötzlich waren sie neugierig, aufgeschlossen, zugänglich und sehr schnell sogar richtige kleine Schmusekatzen. Ihre wilde Vergangenheit kommt höchstens dann noch mal zum Vorschein, wenn sie durch die menschliche Begeisterung, die ihnen allenthalben entgegengebracht wird, überfordert sind und deshalb stiften gehen. Allerdings hat es bislang noch niemand geschafft, sie nachhaltig (also mehr als einige Sekunden) zu vergraulen.

Das heißt jedoch nicht, dass dies nicht möglich wäre. Wie alle Wildlinge brauchen auch Lexie und Kim Menschen, die bereit sind, sich auf sie einzustellen und auf ihre hin und wieder aufblitzende Schreckhaftigkeit Rücksicht zu nehmen. Nur so kann sich das zarte Vertrauen, das sie in den letzten Wochen zu Zweibeinern gefasst haben, verstetigen.

Kim
Kim - © Copyright: Doris Litz

Kleine Kinder sind deshalb für Wildlingskätzchen grundsätzlich ungeeignet. Verständnisvolle Jugendliche aber hätten mit den ebenso verspielten wie anhänglichen Brüdern mit Sicherheit große Freude, denn wie aller Nachwuchs brauchen auch Kim und Lexie viel Aufmerksamkeit, gepaart mit der Freiheit, sich in Situationen, die ihnen (noch) unheimlich sind, unbehelligt zurückziehen zu dürfen. Neugierig wie sie sind, kommen die beiden ja ohnehin schnell wieder hervor.

Da Kim und Lexie sich nicht nur überaus ähnlich sehen, sondern auch sehr aneinander hängen, sollen sie möglichst zusammen ausziehen. Nach einer Eingewöhnungszeit würden sie sich über sicheren Freigang freuen.

Weitere Informationen: 0157 – 52 68 76 61.

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