Von Katzenhilfe Neuwied e.V., letzte Aktualisierung am 14.12.2021 um 10:25h

Max liebt Zorro und steht gern im Mittelpunkt

Max und Zorro
Max und Zorro - © Copyright: Doris Litz

Als Max und Zorro im Sommer 2020 gemeinsam mit ihren Schwestern Sina und Emmy zu uns kamen, waren sie etwa drei Monate alt und typische Wildlinge: verängstigt, fauchig und überaus misstrauisch uns Zweibeinern gegenüber, aber auch sehr lieb, verspielt und rücksichtsvoll untereinander.

Max
Max - © Copyright: Doris Litz

Während die beiden Mädchen schnell ein Zuhause fanden, entwickelten Max und Zorro sich zu Dauerinsassen – was ihnen selbst allerdings nicht das Geringste ausmacht. Sie integrierten sich prima in die vorhandene Wildlingsgruppe, suchten aber am häufigsten die Nähe des jeweils anderen. Es gibt keinen Zweifel: Max und Zorro gehören einfach zusammen.

Trotzdem sind die schwarz-weißen Jungs sehr verschieden. Max war von Beginn an der Selbstbewusstere. So ist er zwar nicht gerade eine Schmusekatze, aber Angst hatte er vor Menschen nie. Er ließ sich auch schnell anfassen und streicheln – wenn er denn Lust hatte, was bis heute eher selten der Fall ist. Mit seinen Artgenossen kommt Max gut klar. Vorausgesetzt, sie ordnen sich unter.

Zorro
Zorro - © Copyright: Doris Litz

Denn Max hat sich zum unangefochtenen Chef seiner Truppe entwickelt, seit der letzte ältere Wildlingskater vermittelt wurde. Er achtet streng darauf, dass keiner aus der Reihe tanzt – und dass ihm niemand die Show stiehlt. In der Regel muss er dafür nicht mal viel tun, denn die meisten Gang-Mitglieder kommen gar nicht auf die Idee, ihn zu ärgern. Nur der kleine Tommy bekommt schon mal ein paar Backpfeifen, wenn er sich allzu unbedarft ins Rampenlicht katapultiert.

Zorro genießt die Position seines Bruders und blüht an seiner Seite sichtlich auf. Mittlerweile bleibt er sogar ganz gelassen, wenn sich ihm Menschen nähern. Was kann einem denn auch schon passieren, wenn man einen so coolen Beschützer hat?

Während Max gegenüber „seinen“ Wildlingen ein ziemlich netter Chef ist – ein bisschen selbstverliebt, aber was soll´s – und auch kein Problem mit Neuzugängen hat, die die vorhandene Rangordnung in seiner „Löwengrube“-Welt akzeptieren, kann er durchaus ungemütlich werden, wenn ein ähnlich dominanter „Halbstarker“ seinen Führungsanspruch in Frage stellt. Das ist natürlich ganz normal für selbstbewusste Kater seines Alters. Es ist aber auch der Grund, warum wir für Max und Zorro ein gemeinsames Zuhause suchen, in dem keine weiteren Katzen leben.

Max und Zorro
Max und Zorro - © Copyright: Doris Litz

Darüber hinaus sollte es im neuen Zuhause eher ruhig zugehen, denn natürlich brauchen die beiden Jungs, wie alle Wildlinge, womöglich etwas länger, um sich in einer neuen Umgebung zurecht zu finden. Grundsätzlich haben Max und Zorro aber nichts gegen ältere, katzenerfahrene Kinder, die mit ihnen spielen, ohne sie zu bedrängen. Die Erwachsenen im Haushalt sollten vor allem Max sehr ruhig und liebevolle, aber konsequent Grenzen setzen. Denn nicht nur für Hunde gilt: Der Chef der Truppe sollte nur zwei Beine haben und den aufrechten Gang beherrschen.

Natürlich geben wir vor und nach der Vermittlung gern Tipps, wie Menschen und Kater ein richtig tolles Team werden.

Sobald die Bindung zwischen Zwei- und Vierbeinern stabil genug ist, brauchen Max und Zorro sicheren Freilauf.

Nähere Informationen: 0157 – 52 68 76 61.

 

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