Von Katzenhilfe Neuwied e.V., letzte Aktualisierung am 18.12.2018 um 17:07h

Nasenbär Seppl braucht viel Platz zum Toben

Seppl
Seppl - © Copyright: Privat

Seppl ist eine jener Katzen, die einem schon ein Lächeln ins Gesicht zaubern, bevor man sie zum ersten Mal „live“ gesehen hat. Das liegt eindeutig an seinem witzigen Aussehen: Das weiße Fell des etwa vier Monate alten Katers wird nur von einigen wenigen schwarzen Flecken unterbrochen – aber einer davon zeichnet ihm eine ungewöhnlich lange Nase mitten ins Spitzbuben-Gesicht. Und wer beim Anblick seines Fotos den Eindruck gewinnt, dass Klein-Seppl es faustdick hinter den Ohren hat, der liegt auch nicht so falsch.

Seppl
Seppl - © Copyright: Privat

Als der kleine Wilde mit etwa zehn Wochen auf unsere Pflegestelle nach Koblenz kam, da war er nicht nur jünger, sondern auch deutlich kleiner als die anderer Mitglieder der dortigen Wildlingsgruppe. Doch verspielt und neugierig wie Seppl nun mal ist, fühlte er sich im Handumdrehen zu Hause, raufte mit Oskar und Bibo, lieferte sich Wettrennen mit Leni um den besten Platz am Futternapf oder kuschelte sich müde an seine neuen Kumpels, um sich vom anstrengenden Tagesgeschäft zu erholen.

Nur mit Menschen hat er bis heute noch nicht allzu viel am Hut. Aber Seppl macht auch in dieser Hinsicht Fortschritte. Beim Fressen oder Spielen lässt er sich streicheln – zumindest bis er merkt, was los ist. Hin und wieder ist er sogar ganz kuschelig, gibt Köpfchen und schnurrt beglückt vor sich hin. Na ja, zurzeit ist das eher noch die Ausnahme als die Regel.
Denn noch gehören die größeren Sympathien seinen Artgenossen. Deshalb sollte Seppl entweder zu einer vorhandenen Katze ausziehen, die vom Alter zu ihm passt, oder einen Freund von seiner Pflegestelle mitbringen dürfen.

Natürlich ist der Umgang mit ehemaligen Wildlingen etwas ganz Besonderes, trotzdem brauchen Seppls neue Menschen keine riesengroße Katzenerfahrung - wenn sie ausreichend Geduld mitbringen, ihren neuen Mitbewohner zu nichts drängen und darauf warten können, bis Seppl sich aus freien Stücken anfassen lässt. Dann wird aus dem kleinen Seppl irgendwann bestimmt ein großer Sofa-Schmuser.

Nähere Informationen: 0157 – 52 68 76 61.

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