Von Katzenhilfe Neuwied e.V., letzte Aktualisierung am 13.02.2021 um 14:27h

Paula und Lotta suchen viele Streichelhände

Paula
Paula - © Copyright: Doris Litz

Lotta und Paula sind noch ein bisschen durcheinander. Eben lebten sie noch glücklich und zufrieden in ihrer vertrauten Welt – und plötzlich ist nicht nur die Hälfte ihrer Gruppe verschwunden, auch alles andere ist ihnen fremd. Denn die beiden hübschen Katzenmädchen sind auf einer unserer Pflegestellen untergekommen, nachdem ihr Mensch zu krank wurde, um sie weiter zu versorgen. Ihre 13-jährige Lebensgefährtin Stubsi wird derzeit in unserer Hauptpflegestelle versorgt, weshalb auch sie aus dem Blickfeld von Lotta und Paula verschwunden ist.

Lotta
Lotta - © Copyright: Doris Litz

Wer die etwa fünfjährigen Katzen zum ersten Mal besucht, sollte sich also nicht wundern, dass sie sich erstmal unterm Regal verkriechen. Mit etwas Geduld und einschmeichelnden Worten (und Leckerchen?) ist das Eis aber schnell gebrochen und dann zeigen die sanften Fellnasen sehr schnell, dass sie genau die Traumkatzen sind, von denen viel Menschen träumen.

Lotta
Lotta - © Copyright: Doris Litz

Sie sind sanft, unglaublich verschmust und kein bisschen „zickig“. Schon nach kurzer Zeit lassen sich die beiden von Menschen, die sie mögen sogar das (etwas zu dicke) Bäuchlein streicheln. Eifersucht? Ja, schon, ein bisschen. Aber das heißt nicht, dass die beiden sich ernsthaft in die Wolle kriegen, wenn die andere mal ein paar Streicheleinheiten mehr abbekommt. Eher versucht man sich ein bisschen vorzudrängeln. Wenn man trotzdem den Kürzeren zieht, wird aber auch das sehr schnelle akzeptiert. Lottas und Paulas Devise lautet eindeutig: bitten statt fordern!

Paula
Paula - © Copyright: Doris Litz

Dennoch sollten ihre neuen Menschen gerade in der Anfangszeit sehr rücksichtsvoll und geduldig mit den Beiden umgehen, denn natürlich ist man nur dann so sanft mit anderen, wenn man auch selbst sehr sensibel ist. Wer ihnen ein bisschen Zeit lässt, wird aber sehr schnell mit zwei überaus liebenswerten Familienmitgliedern belohnt, die einem das Gefühl geben, sie hätten schon immer dazugehört. Allerdings wünschen wir uns für Lotta und Paula mindestens vier Hände und Menschen, die ausreichend Zeit für sie haben. Kinder sollten etwas älter, rücksichtsvoll und nicht zu wild sein, denn grundsätzlich würden die beiden Katzenmädchen ein ruhigeres Zuhause bevorzugen.

Auf jeden Fall sollte nach einer mehrwöchigen Eingewöhnungszeit gefahrloser Auslauf möglich sein, denn schon auf ihrer Pflegestelle sitzen Lotta und Paula unglaublich gern am Fenster und nehmen regen Anteil am Leben draußen im Garten.

Nähere Informationen: 0157 – 52 68 76 61.

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