Von Katzenhilfe Neuwied e.V., letzte Aktualisierung am 6.01.2023 um 23:02h

Mila und Mimi suchen sanfte Katzenversteher

Mila
Mila - © Copyright: Doris Litz

Mila und Mimi sind zwei wunderschöne, sehr zarte und sanfte Katzenmädchen von etwa einem Jahr, die gemeinsam ein neues Zuhause suchen.

Mimi
Mimi - © Copyright: Doris Litz

Bislang haben die schüchternen Schönheiten mit sehr vielen anderen Katzen zusammengelebt. Das möchten sie in Zukunft definitiv nicht mehr. Da aber vor allem Sensibelchen Mimi nach den dramatischen Umbrüchen in ihrem Leben Halt braucht, ist sie auf ihre etwas forschere Freundin Mila angewiesen.

Denn im Gegensatz zur bildhübschen Tigerin Mimi taut die schöne, silber-weiß-getigerte Mila nach einiger Zeit problemlos auf – vorausgesetzt ihre neuen Menschen sind leise, zurückhaltend und drängen sie zu nichts. Dann orientiert Mila sich schnell an ihnen und nutzt sie bei der Erkundung ihrer neuen Welt gern als Anker, zu dem sie nach einigen Sekunden des Wagemuts schnell zurückflitzen kann. Zärtliche Streicheleinheiten und ein wenig Zuspruch ermuntern sie, sogleich den nächsten abenteuerlichen Ausflug ins Auge zu fassen.

Mila
Mila - © Copyright: Doris Litz

Mimi ist da wesentlich zurückhaltender - und empfindsamer. Ihr Herz gewinnt man vor allem mit Geduld und Sanftmut. Alles Laute und Aufdringliche macht ihr eine Heidenangst, die tatsächlich so weit gehen kann, dass Mimi krank wird. An ein – auch „nur“ phasenweise - stressiges Zuhause würde sie sich nie gewöhnen.

Allerdings orientiert Mimi sich stark an Mila. Das, was zwischen ihrer Katzenfreundin und ungewohnten Menschen vor sich geht, beobachtet Mimi aus sicherem Versteck genau. Je entspannter Mila sich verhält, umso weiter wagt Mimi sich hervor. Wer also Milas Herz gewinnt und genügend Geduld aufbringt, der wird auch Mimi von sich überzeugen.

Für unsere wunderschönen Prinzessinnen suchen wir ein sehr ruhiges Zuhause bei Menschen, die Erfahrung mit oder sogar eine Vorliebe für hochsensible Tiere haben. Kleine Kinder sollten nicht dort leben und auch nicht regelmäßig zu Besuch kommen, denn die Schüchternheit von Mimi ist keine Frage der Eingewöhnung, sondern ein wesentlicher Charakterzug, der in jeder Situation zum Tragen kommt, die Mimi Angst macht. Mit weiteren Tieren wollen Mimi und Mila ihr Leben ebenfalls nicht mehr teilen.

Mimi
Mimi - © Copyright: Doris Litz

Eine geräumige Wohnung reicht den beiden Katzenmädchen aus, wenn ihre Menschen genügend Zeit für sie haben. Ansonsten ist auch gefahrloser Freigang denkbar. Allerdings sollte man dabei berücksichtigen, dass einer Mimose auch – und womöglich sogar besonders - die Welt außerhalb der eigenen vier Wände viel Angst machen kann. Vor allem dominante Nachbarkatzen, die davon ausgehen, dass Milas und Mimis Garten eigentlich ihnen gehört, könnten leicht zum Alptraum für die schreckhaften Mädchen werden.

Weitere Informationen: 0157 – 52 68 76 61.

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