Von Katzenhilfe Neuwied e.V., letzte Aktualisierung am 5.09.2022 um 00:39h

Siri und Echo sind lieb, sanft und sehr vorsichtig

Siri
Siri - © Copyright: Doris Litz

Das Erste, was einem an Siri und Echo auffällt, ist ihre Schönheit. Falls man sie zu sehen bekommt, was längst nicht sicher ist, denn die beiden Wildlingsjungs hatten in den ersten Wochen ihres Lebens keinen Kontakt zu Menschen und sind entsprechend zurückhaltend.

Echo
Echo - © Copyright: Doris Litz

Bei Menschen, die sie kennen und denen sie vertrauen, sind die beiden sechs Monate alten Kater aber schon sehr verschmust. Besonders der getigerte Siri ist relativ schnell von guten Absichten zu überzeugen, während der schwarze Echo sich lieber erstmal unsichtbar macht - und dabei sehr ausdauernd sein kann. Doch wenn er dann auftaucht, steht er seinem Bruder in nichts nach – weder was die Zutraulichkeit, noch was die Schönheit betrifft.

Siri
Siri - © Copyright: Doris Litz

Beide Kater sind sehr zartgliedrig und haben ein überaus seidiges Fell. Ganz sicher gehört eine Rassekatze zu ihren Vorfahren. Für ihr jugendliches Alter sind sie außerdem extrem ruhig, wobei wir nicht ausschließen, dass sie auch wild durchs Haus und den Garten toben können, wie alle gesunden Katzenkinder. Aber sie brauchen für so junge Tiere auch bemerkenswert viel Ruhe und sind alles andere als aufgeregt.

Da wild aufgewachsene Katzen so gut wie immer sehr sensibel auf Unbekanntes reagieren – indem sie sich vorsichtshalber in Sicherheit bringen -, suchen wir für die beiden jungen Kater einen eher ruhigen Haushalt. Kinder sollten schon älter sein und verstehen, was es bedeutet, mit zwei empfindsamen Wildlingen zusammenzuleben. Denn wenn Siri und Echo erst einmal Angst vor einem bestimmten Menschen entwickelt haben, was wie gesagt recht leicht passiert, ist das nur sehr schwer wieder gutzumachen.

Echo
Echo - © Copyright: Doris Litz

Mit Artgenossen verstehen sich Siri und Echo gut, da sie wie die meisten Wildlinge in der Katzengruppe ein sehr gutes Sozialverhalten an den Tag legen. Gegen einen freundlichen, etwas älteren Kater, der ihnen zeigt, wie das Leben mit Menschen funktioniert, ist deshalb nichts einzuwenden. Oft gewöhnen sich Wildlingskinder sogar recht leicht an einen katzenerfahrenen, rücksichtsvollen Hund. Allerdings sollten die Menschen Erfahrung mit einer derartigen Vergesellschaftung haben.

Auf jeden Fall sollen Siri und Echo zusammenbleiben. Für sie kommen sowohl gesicherter Freigang als auch eine großzügige Wohnung mit einem abgesicherten Balkon infrage.

Weitere Informationen: 0157 – 52 68 76 61.

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