Von Katzenhilfe Neuwied e.V., letzte Aktualisierung am 16.09.2021 um 09:30h

Miezhaus-Bautagebuch

Die Katzenhilfe baut ihr neues Zuhause um.
Die Katzenhilfe baut ihr neues Zuhause um. - © Copyright: 123rf

Wir bauen unser neues Miezhaus um. Das interessiert viele Leute und besonders unsere ehrenamtlichen Helfer sind völlig zu Recht neugierig, wie das neue Zuhause aussieht – jetzt und später, wenn wir mit unserer Arbeit fertig sind. Leider stecken wir in einem engen Zeitkorsett und sind darauf angewiesen, dass alle Handwerker und aktiven Helfer ungestört vorankommen, denn sonst kann es mit dem rechtzeitigen Umzug nicht klappen.

Deshalb halten wir hier für alle, die Anteil an diesem Mammutprojekt unseres Vereins nehmen, die Fortschritte unseres Unterfangens fest. Dieser Text wird immer dann aktualisiert, wenn es ein erkennbares Fortkommen auf unserer „Miezhaus-Baustelle“ gibt. Sehen Sie uns nach, wenn das mal ein paar Tage dauert – wir geben unser Bestes!

10. Juni 2021

Jetzt passiert was im neuen Miezhaus …

Die Freitagstruppe nach getaner Arbeit - noch immer gut gelaunt.
Die Freitagstruppe nach getaner Arbeit - noch immer gut gelaunt. - © Copyright: Doris Litz

Am Wochenende ist der Startschuss für den aktiven Einstieg in den Miezhaus-Umbau gefallen. Nach den intensiven Planungen, Diskussionen und Abstimmungen rückten am Freitag tatkräftige Ehrenamtliche zum Möbelrücken an, denn samstags stand das Herausreißen des alten Laminatbodens auf dem Programm. Also musste alles, was wir noch brauchen, in Räume mit Fliesenboden umgelagert werden. Der Rest wartet im Hof auf den Sperrmüll. Auf jeden Fall gab es eine Menge zu schleppen und wir sind sehr, sehr dankbar für die tatkräftige Unterstützung!

Das gilt natürlich auch für die tolle Samstagstruppe. Hier konnten wir den Verein „abenteuerHelfen“ für unsere Sache gewinnen.

Der Verein 'abernteuerHelfen' widmete sich dem alten Fußboden.
Der Verein 'abernteuerHelfen' widmete sich dem alten Fußboden. - © Copyright: Doris Litz

Die hochmotivierten Jungs und Mädels, die auch schon mal im arbeitsfreudigen Familienverband anrücken, haben es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinnützige Vereine und soziale Einrichtungen zu unterstützen – und zwar ganz praktisch und mit viel Muskelkraft. Da die meisten Mitglieder des weit über die rheinland-pfälzischen Grenzen hinaus aktiven Vereins sich schon seit vielen Jahren auf diese Weise engagieren, sind sie hoch professionelle organisiert und für die jeweilige Aufgabe bestens ausgerüstet. Unser Boden landete jedenfalls in Rekordzeit im Container, und so wurde die Mittagspause unversehens zum wohlverdienten Abschluss-Schmaus.

Keine Schraube wurde übersehen.
Keine Schraube wurde übersehen. - © Copyright: Doris Litz

Wir sind übrigens besonders dankbar dafür, dass die Gruppe rund um Vereinsvorsitzende Marthe Wolff und Organisator Kay Kowalski den Einsatz bei uns nicht, wie sonst üblich, mit sechs, sondern mit gerade mal zwei Wochen Vorlaufzeit möglich machte. Und das Allerbeste: Anfang August sind die Helfer wieder da uns betätigen sich als Maler! Was bleibt uns da zu sagen? Schön, dass es euch gibt und dass ihr in dieser arbeitsreichen Zeit an unserer Seite steht! Und wie geht´s nun weiter? Jetzt werden hoffentlich bald die neuen Wände gesetzt. Wir halten euch/Sie auf dem Laufenden!


24. Juli 2021

Noch sind es Kleinigkeiten …

In der letzten Woche ist was passiert im neuen Miezhaus – auch wenn es bislang eher "Kleinigkeiten" waren. Kleinigkeiten in diesem Sinne sind übrigens die Arbeiten, die einen saulange aufhalten, die man aber kaum sieht!

Kein Einsatz ist zu schwer, wenn man ein paar Euro sparen kann.
Kein Einsatz ist zu schwer, wenn man ein paar Euro sparen kann. - © Copyright: Doris Litz

Also: Wir haben unsere beiden Lagerräume gestrichen, damit wir einen Ort haben, an dem wir künftig alles abstellen können, was noch gebraucht wird, aber bisher irgendwie immer im Weg steht und deshalb jeden zweiten Tag woanders hingeschleppt werden muss. Ganz fertig sind die beiden Zimmer noch nicht, weil an den Fliesen noch ein bisschen was ausgebessert werden muss – und es diese Fliesen natürlich nicht mehr gibt! Danke, Dietmar, dass du dich auf den Weg gemacht hast, um uns einen annehmbaren Ersatz zu suchen – und ihn gleich auch noch einbaust! Außerdem hat Herbert Risse und Löcher in den Wänden ausgebessert und unseren neuen Briefkasten aufgehängt!

Dietmar, der Mann an der Rolle.
Dietmar, der Mann an der Rolle. - © Copyright: Doris Litz

Und jetzt geht's richtig los: In den nächsten Tagen kommt das Material für die neuen Wände, die in der ersten Augustwoche stehen sollen. Das ist gut, denn am 7. August kommen die Maler! Zwischendurch muss der Boden abgeschliffen werden, es gibt noch immer Löcher, die verspachtelt werden wollen und bevor Farbe draufkommt, müssen wohl auch Wände und Decken nochmal gereinigt werden. Ach ja, die Fliesen im Black Cat müssen ja auch repariert werden, sobald das ganze Zeug, das zurzeit dort steht, weggeräumt ist. Hand in Hand mit den Wandbauern ist der Elektriker aktiv, legt neue Leitungen, installiert Lichtschalter und Steckdosen oder hängt Lampen um. Und bestimmt gibt es noch eine Menge anderer "Kleinigkeiten" zu tun.

Trotzdem: Wir freuen uns, dass es jetzt richtig losgeht!


 
31. Juli 2021

Jetzt geht´s richtig los!

Unser neues Zimmer 'Cat-Wiesel'
Unser neues Zimmer "Cat-Wiesel" - © Copyright: Doris Litz

Das war eine gute Woche in unserem Umbaukalender – und das neue Miezhaus hat sich gewaltig verändert! Denn am Mittwoch haben die Handwerker begonnen, die neuen Wände zu stellen. Schon am ersten Abend wurde deutlich, dass damit ein neues Kapitel aufgeschlagen ist: Es gibt jetzt einen mega-langen Flur und zwei wunderschöne, helle Katzenzimmer.

Zugegeben: Wer bislang täglich in den Räumen war und sich an die Großzügigkeit des offenen Raumes gewöhnt hatte, der hat schon einen kleinen Schreck bekommen.

Ein super-langer Flur. Rechts geht's ins Black Cat.
Ein super-langer Flur. Rechts geht's ins Black Cat. - © Copyright: Doris Litz

Aber bereits jetzt hat sich bewährt, dass wir uns für Glastüren (sind auch in vielen der bereits vorhandenen Zimmer) und je ein großzügiges Flurfenster entschieden haben. Denn so kann man nicht nur vorm Eintreten beobachten, was unsere Schützlinge in ihren Zimmern so treiben. Der Flur bleibt auf diese Weise trotz seiner enormen Länge schön hell.

Gut, das Ständerwerk der Wände war schnell gesetzt und vermittelt schon einen guten ersten Eindruck, wie unsere Tiere künftig leben werden. Aber (Um-) Bauen bedeutet immer einen Wechsel zwischen schnellen und eher langwierigen Fortschritten. Jetzt wird gespachtelt und geschliffen. Das ist mühselig, bringt aber am Feierabend nicht mehr so spektakuläre Ergebnisse. Das Wichtigste jedoch ist: Wir liegen nach wie vor gut in der Zeit. Denn auch unsere ehrenamtlichen Heinzelmännchen waren in den letzten Tagen fleißig, haben Fliesen und schadhafte Stellen in Wänden und Decken ausgebessert. Danke, Herbert und Dietmar!

Blick aus der 'Löwengrube'.
Blick aus der "Löwengrube". - © Copyright: Doris Litz

So froh wir mit den bisherigen Ergebnissen sind: Vor uns liegt eine arbeitsintensive Woche, denn am nächsten Samstag ist die ehrenamtliche Anstreicher-Truppe des Vereins „abenteuerHelfen“ angekündigt. Bis dahin muss noch eine Menge geräumt, gespachtelt, grundiert, geputzt, geplant und eingekauft werden. Deshalb bitte unbedingt Daumen drücken, dass wir unseren Zeitplan weiterhin so gut einhalten können!

22. August 2021

Noch sind es Kleinigkeiten …

Es ist viel passiert im neuen Miezhaus – so viel, dass keine Zeit blieb, das Tagebuch ordentlich weiterzuführen. Dafür bedarf es erst mal einer fetten Entschuldigung!!

Mitglieder von 'abenteuerHelfen' nach dem Einsatz
Mitglieder von "abenteuerHelfen" nach dem Einsatz - © Copyright: Doris Litz

Angefangen hat es mit dem Aufstellen der Wände, das dank unserer zuverlässigen Handwerker glücklicherweise wie am Schnürchen klappte, denn viel Luft für Pannen hatten wir nicht eingeplant. Schließlich stand am ersten Augustwochenende die große Streichaktion an. Wie immer war es am Ende zwar knapp, aber alles war fertig, damit der Verein abenteuerHelfen wie geplant zum zweiten, diesmal gewaltigen Miezhaus-Einsatz anrücken konnte. Es war eine gewaltige Aufgabe, für die wir uns nur einen Tag Zeit gegeben hatten. Aber auch das hat wie am Schnürchen geklappt. "Plan B" (der schlicht besagte, wir hätten den Rest selbst streichen müssen) konnte in der Tasche bleiben. Am Ende eines langen Tages hatten alle Decken und Wände ihre Farbe. Lediglich in zwei Räumen mussten wir in der folgenden Woche noch ein bisschen nacharbeiten, weil gelb, grün und orange mit einem Anstrich nicht das optimale Ergebnis erzielen konnten.

Unser Dank gehört natürlich vor allem den großen und kleinen Helfern des großartigen Vallendarer Vereins, dessen Mitglieder ihren kostbaren Samstag opferten, um uns zu unterstützen.

Wir finden jeden Dreck.
Wir finden jeden Dreck. - © Copyright: Doris Litz

Aber es waren auch unsere eigenen Ehrenamtlichen, die der Aktion zu einem glücklichen Abschluss verhalfen. Allen voran ist da Biggi zu nennen, die ebenfalls zu Pinsel und Farbrolle griff, um sich der diffizilen Ecken und Kanten zu widmen. Und was wären wir ohne die leckere Verpflegung gewesen, für die Birgit, Ruth und Sabine stundenlang in ihrer Küche geschuftet haben.

Erst müssen die Wände sauber sein, dann bunt
Erst müssen die Wände sauber sein, dann bunt - © Copyright: Doris Litz

Doch es war nicht nur der Streichtag selbst, der uns gefordert hatte. In den Tagen zuvor war dieser bereits mit hohem zeitlichen Aufwand perfekt vorbereitet worden. Zum Beispiel von unseren Mega-Helfern Herbert und Dietmar, die viele Stunden damit verbrachten, Wände zu grundieren oder Fenster, Türrahmen und Lampen abzukleben. Ein Extra-Dank gebührt an dieser Stelle Herbert der nicht nur vor diesem Wochenende einen großen Teil seiner Lebenszeit in Baumärkten verbrachte, um die zumindest körperlich mit begrenzten Kräften ausgestatteten Vorstandsmädels beim Einkaufen tonnenschwerer Farbeimer und sonstiger Utensilien zu unterstützen. Nicht zu vergessen die "Mädels", die am Freitagabend sämtliche Wände und Fenster säuberten, damit die "Maler" auf sauberem Grund arbeiten konnten. Wir alle zusammen haben unsere Baustelle in Rekordzeit auf diesen unglaublichen Stand gebracht!

Keine Wand ist zu hoch.
Keine Wand ist zu hoch. - © Copyright: Doris Litz

Zugegeben: Nachdem die letzte Farbrolle am Ende eines langen Einsatzes endlich ausgewaschen war, war ein bisschen die Luft raus. Erholung war angesagt. Außer bei Biggi und Dietmar, die sich jenen Wänden widmeten, bei denen das Farbergebnis noch nicht ganz stimmte. Und auch Herbert machte sich verbissen an die Restarbeiten – etwa das Auskratzen von Dehnungsfugen -, während das verantwortliche Damenduo nach kurzem Atemschöpfen Pläne für den weiteren Fortgang der Dinge machte. Schließlich soll das Projekt Umbau zum Monatsende abgeschlossen sein, damit das Team "Einrichtung und Umzug" genügend Zeit hat, seinen Teil ordentlich zu planen und umzusetzen.

Bislang sieht es dafür ganz gut aus. Von den bereits häufiger erwähnten "Kleinigkeiten" abgesehen stehen nun vor allem noch der neue Fußboden und die Neuausstattung der Bäder an. Das Etappenziel ist damit in erreichbare Nähe gerückt. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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